Geld verdienen mit Twitter
Ja, soweit ist es dann jetzt schon gekommen. Die neueste Marketing Idee beruht auf den Microblogging Dienst Twitter. Wer gerne twittert und viele Follower auf seinen Account hat, der kann seine Tweets in bares Geld verwandeln. Der erste Dienst für diese Art von Marketing hat seine Tore geöffnet und wartet auf Kunden.
Das Prinzip dieser Idee ist dabei ganz einfach. Twitter User registrieren sich mit ihrem Twitter Account und erklären sich bereit, eine bestimmte Anzahl an Werbetweets zuzulassen. Wenn man also viel twittert, kann man einstellen, dass innerhalb von 1, 3, 5, 10, 15 oder 20 Tweets ein Werbe-Tweet gesendet wird. Dieser wird gekennzeichnet durch den Hashtag #magpie.
Dabei werden die Twitterer herausgesucht deren Tweets vom Thema her am besten zu den Werbern passen. Wer also Tweets über Eis gesendet hat, wird z.B. ein Werbetweet über eine neue Eissorte senden.
Ob diese neue Idee nun der richtige Weg für einen Twitter Fan ist sein Taschengeld aufzubessern belibt allerdings jedem selbst überlassen. Ich werde meinen Twitteraccount auf jeden Fall nicht für diese Art Werbung hergeben. Ich habe teilweise schon ein schlechtes Gewissen meine Blogposts als Tweets zu versenden. Allerdings denke ich, dass vor allem die Twitterer mit einer großen Anzahl von Followern anfangen werden sich damit auseinanderzusetzen. Schließlich können Beträge bis zu 200 Dollar erzielt werden wenn die Follower ausreichend sind.
Für Werbetreibende ist dieser Weg des Marketings allerdings durchaus interessant denke ich. Diese “versteckte” Werbung könnte zumindest eine Zeit lang beachtliche Erfolge erzielen und das bei einem günstigen Preis.
Was haltet Ihr von dieser Art der Twitter Monetarisierung? Würdet Ihr mit Euren Tweets Geld verdienen wollen?
Tags: geld, magpie, Marketing, monetarisierung, tweets, twitter, verdienen
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Finde eine absolute Frechheit! Schliesslich bildet das nicht den Sinn von Twitter ab. Wenn der Twitterdienst selbst Werbung schalten würde wäre ich zwar nicht begeistert, würde es aber in einem gewissen Rahmen noch tolerieren.
Hier ist noch ein Beispiel wie man Internet in der Öffentlichkeit vergewaltigen kann:
http://www.youtube.com/watch?v=1OovHJkTUug
Auch da konnte ich es nicht lassen meine Meinung deutlich zu sagen!
Ich krieg die Krätze bei sowas. Sollte einer meiner Twitterfriends mit so einem Scheiss anfangen, werde ich sen sofort kicken.
Genau meine Meinung wie ich schon oben erwähnt habe.
Allerdings befürchte ich, dass es in Zukunft immer mehr werden wird. Nahezu jedes neue Web 2.0 Startup wurde irgendwann zweckentfremdet.
Naja, hoffen wir das Beste für Twitter.
[...] vielleicht findet ja jemand von euch einen Weg, wie man diesen Gedanken zumindest partiell umsetzen kann. Von daher freue ich mich über eure [...]
[...] Wahrscheinlich ärgert es eher “Follower“, solang man kein Moneyblogger ist. ( Quelle: web-ideas.de [...]
Zum Scheitern verurteilt: Wer seine Followers mit unverlangter Werbung bombardiert, produziert Spam. Das hat noch nie besonders gefallen.
[...] verdienen können. Das kann man hier ausrechnen lassen. Nunja, wer’s glaubt. Gefunden bei Web-Ideas und hype. Weiterer Bericht bei Mashable. [...]
wieso zweckentfremdet? die leute, die eine neues web2.0-dingens aufmachen, haben in 99% der fälle den hintergedanken früher oder später ihre miete damit bezahlen zu können. was meiner meinung nach vollkommen in ordnung ist.
diese #magpie-geschichte halte ich allerdings nicht für der weisheit letzter schluss.
Ich denke es kommt auf den Mehrwert des Twitters an. Wenn die Followers die Tweets sehr interessieren, dann werden sie das auch tollerieren. Mit meinem Twitter, denn ich nur zum Plausch und Post-Ankündigung benutze, ist dass natürlich nicht zu machen.
Der einzige der mir einfällt, wäre vielleichter der Twitter von Basic Thinking. Nicht der Haupt-Twitter. Diesen Link-Twitter meine ich.
[...] Via: Mashable, ReadWriteWeb, Web Ideas, [...]
super, muss man gleich mal ausprobieren.
[...] [via: web-ideas.de] [...]
Aber war das nicht mit Blogs etc. genau so? Da haben auch alle geschrien, als die ersten Werbung hatten und bis heute hat es keinem geschadet. Klar gibt es immer welche die es übertreiben und damit reich werden wollen, aber die gibt es überall.
[...] es genau Funktioniert hat Printmonster ganz gut beschrieben, aber er lehnt es zu Recht [...]
Ich lehne es natürlich nach wie vor ab, obwohl ich mir allerdings auch ein paar funktionierende Ansätze vorstellen kann.
Wenn ein Twitterer täglich eine Menge Tweets absendet, die auch noch meistens interessant sind, dann gibt es sicherlich auch viele Follower die sich über jeden 5. Tweet als Werbung nicht stören.
Ich glaube nicht daran, dass sich die Follower von einer Werbehure begeistern lassen. So kann man auch einen Twitter Account ad absurdum führen und ihn gleich ohne follower neu anlegen.
[...] Dienst wird bei http://www.normangruss.de und http://www.web-ideas.de schon kritisch bedacht. Norman etwa [...]
Ja wie fasst überall kommt der Commerce zu den Plattformen. Aber wenn man das so betrachtet gibt es ja nichts um sonst. Auch die Social Bookmark Dienste binden kommerzielle Werbung ein.
Ich finde dass es immer eine gefährliche Gradwanderung einer Plattform ist. Taucht zuviel Werbung auf verlassen die User die Plattform wie man es auf vielen Communities ja auch schon verfolgen können. Solange Twitter dieses nicht masslos übertreibt finde ich es nicht so schlimm.
LG,
Martin
So wie ich bei einem einen Werbetweet sehe, fliegt der bei mir raus.
Es muss ja niemand diesen Dienst nutzen. Und wer keine Twitter Blogs lesen mag die Werbung enthalten läst es halt bleiben. Ist doch eine ganz einfache Sache … kein Grund für Aufregung.
Also ich würds machen. Ich find die Idee nicht schlecht was ist schon schlechtes dabei wenn man twitter zuspammt. Klingt doch nicht schlecht . Je mehr Geld ich bekomme desto besser
Du verkaufst wohl auch deine Oma, was?
[...] : web-ideas.de Bookmark/Search this post [...]
[...] Geld verdienen kann, kennen. Auch einen sehr netten Artikel darüber, finden Sie auf dem Web Ideas [...]
Juicy,
nein tu ich natürlich nicht
Aber ich finde man kann etwas ausprobieren bevor man gleich etwas schlecht macht. Wenn die Spam flut bei Twitter zu groß sein sollte kommt das Ding gleich weg aber so ein Ad pro fünf Tweets find ich ok. Also einfach mal gucken wie’s läuft
grüße
Million Maker
Man kann sagen was man will, es ist auf jeden Fall ne Möglichkeit Geld zu verdienen, ohne grossen Aufwand zu betreiben. Natürlich wird man mit den ganz grossen Moneyblogs nicht mithalten können, aber es ist mal ein Anfang.
Diese Methode funktioniert schon, aber nicht für normale Twitter User. Wie auch hier in Kommentare erwähnt, die User die sowas machen, fliegen langsam raus. Es lohnt sich nur für User mit mehr als 10000 followers, da klicken garantiert 2%, 3% drauf ohne was zu sagen.
Hey Ho,
der Service scheint zur Zeit eh nur zu funktionieren wenn man in Englisch Twittert. Ich wollte es mal testen, bisher ist aber noch nicht ein Tweet von denen erschienen.
Womit man aber auf jeden Fall rechnen muss ist, dass man Follower verliert, weil man sie mit Werbung überhäuft. Deswegen auch ein Grund, den Service nicht einzusetzen.
Auf der anderen Seite sollte man aber auch beachten das Twitter.com selbst irgendwann damit anfangen wird, Werbung zu versenden, sonst können die ihren Dienst überhaupt nie finanzieren.
viele grüße
sven
Hallo,
mit Magpie durfte ich bereits meine eigenen ERfahrungen machen und teste es gerade in meinem Twitter-Account. Aber mir geht es keineswegs nur ausschliesslich um diese Werbe-Tweets. Scliesslich habe ich meinen Twitter-Account nicht dafür eingerichtet.
Sondern sollen die Tweets eher der besseren und schnelleren Verbreitung meiner Blogposts dienen und nicht dem Geldverdienen. Bei einer sehr hohen Anzahl von Followern, wohl doch ab 1000, lassen sich auf der Schiene wahrscheinlich gute Erfolge erzielen.
Ich lasse es bei mir laufen und warte ab, wie es sich entwickelt. Bloggen ist trotzdem wichtiger:-)
Grüsse..
Ist es dabei nicht etwas wie bei Popups? Drängen sich in den Vordergrund obwohl man etwas anderes erwartet? Ich hätte die Befürchtung, dass doch viele Follower abspringen könnten.
@Alexander Liebrecht: Wie sind Deine Efahrungen? Gibt es Auswirkungen auf die Follower?
Das ist wenigstens mal eine Möglichkeit aus Twitter einen Nutzen zu ziehen. Bis jetzt hab ich mich immer noch gefragt was ich mit den ganzen Followern anfangen soll die ich nicht kenne und die meine Tweets sicherlich eh nicht lesen. Werde ich mal ausprobieren. Danke für den Tipp
Ich persönlich finde Werbung in Tweets bis zu einem bestimmten Rahmen in Ordnung. Besucher kann man über Twitter theoretisch immer mit einem interessanten Titel bekommen, da durch URL-Short-Services wie z.b bit.ly die URL dahinter sowieso “verschleiert” wird.
Ich habe in meinem Blog auch die verschiedenen Werbeplattformen für Twitter unter die Lupe genommen.
Aber ich denke, das es für deutschsprachige Twitterer nicht ganz so interessant ist.
Besser finde ich einen guten Dialog zu seinen Followern aufzubauen und dann darüber nur die eigenen Dienstleistungen und Produkte anzubieten. Solange man nicht ein Webceleb ist funktioniert es mit Twitterwerbenetzwerken nicht wirklich…
Ich finde es eine interessante Idee. Es war sowieso abzusehen, dass auch irgendwann Twitter für Werbung genutzt wird.
Ich gehe davon aus, dass es sich irgendwann normalisieren wird und werde dementsprechend zumindest einmal einen Blick auf diesen Dienst werfen.
Na ja, was soll ich dazu sagen? Da Twitter heute sowieso schon völlig werbeverseucht ist, stören die paar #magpie-Werbungen auch nicht mehr besonders.
Machen würde ich es trotzdem nicht, weil das genau wie Affiliate-Werbung und Banner-Werbung im Blog eine Sache ist, von der niemand reich wird (außer dem Betreiber des jeweiligen Programmes.
Natürlich nutze ich (übrigens völlig ohne Gewissensbisse) meine 10.000 Follower durchaus dazu, Traffic in meinen Blog zu bringen, indem ich gelegentlich einen neuen Blogpost tweete. Das funktioniert sehr gut, über 20% der Besucher meines Blogs kommen über Twitter.
Viele Grüße Jürgen Schnick