16
2009
Abwertung von Social Media Links durch Google?
Ob an dieser Meldung nun etwas wahres dran ist oder nicht mag ich nicht beurteilen. Ich denke aber, dass dieser Schritt genau so kommen musste, denn Social Media Marketing ist eben kein Tool das zum Linkbuilding geschaffen wurde. Schauen wir uns doch einmal genauer an was mit dieser Abwertung eigentlich gemeint ist.
Die First Lady des Social Media Marketings überraschte mich vor ein paar Tagen bei YouTube mit der Schreckensmeldung, dass die Links von Social Network Seiten an Wert verlieren sollen. Auf den ersten Blick vielleicht erschreckend, auf den zweiten Blick aber eher harmlos, zumindest meiner Meinung nach.
Was ist also genau gemeint mit dem Social Media Slap? Michelle MacPhearson behauptet, dass die automatisch generierten Links eines Blogposts in den sozialen Netzwerken in Zukunft an Wert verlieren sollen. Wie kommt die Lady nur auf diese These?
Social Media Marketing und das Duplicate Content Problem
Für Google gab es dieses ominöse Duplicate Content Problem bisher ja eigentlich gar nicht. Umso erstaunlicher sind natürlich auch die letzten Meldungen hier, hier oder hier wo eben dieses Problem durch die kanonischen URL`s gelöst wird.
Im Social Media Bereich war das Problem aber eigentlich schon immer vorhanden. Hier haben die Social Bookmark Buttons, die z.B. per Javascript den Titel, die Tags und die Beschreibung automatisch übernommen haben, das Problem selbst geschaffen. Nach einem lang recherchierten Artikel und mehreren Stunden Arbeit daran, geht man halt oft den einfachsten Weg und lässt die Tags, Titel und Descriptions eben so wie sie sind. Dabei ist dieses Problem sehr einfach zu lösen und verschafft einem zudem auch noch ein besseres Ranking. Nur durch ein paar kleine Änderungen in der Artikelbeschreibung, einer kleinen Umformatierung oder Satzstellung umgeht man schon das Duplicate Content Problem. Zusätzlich ist eine gute Artikelbeschreibung mindestens genauso wichtig wie der Artikel selbst. Er und natürlich der Titel entscheiden nämlich in den meisten Fällen darüber ob der Artikel überhaupt gelesen wird.
Zusammengefasst gibt uns Michelle also folgende Tipps um das Problem zu lösen. Ich habe meine eigenen hinzugefügt.
- Guter, unique Content verbreitet sich auch ohne Social Networks
- Titel und Tags unterschiedlich verfassen und anpassen
- Spezielle Artikelbeschreibungen verfassen, am besten mehrere und diese in den Social Networks verlinken
- Artikelbeschreibungen den Social Networks anpassen (andere Community – anderen Focus)
- Social Networks kannst Du nicht optimieren, Deine eigenen Seiten schon
So richtig bahnbrechende Tipps erzählt uns diese attraktive Lady natürlich nicht, das meiste ist sicherlich allen bekannt. Wenn sie aber Recht behalten sollte und Google in Zukunft mehr auf unique Content achtet (was durchaus Sinn machen könnte bei den letzten Meldungen), dann ist es ein wichtiger Punkt auf den man in Zukunft achten sollte.
Was meint Ihr dazu? Werdet Ihr darauf in Zukunft achten, oder ist es für Euch völlig nebensächlich?
Rock on…
Abwertung von Social Media Links durch Google?
Montag, Februar 16th, 2009, 09:55Ähnliche Artikel
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Ein Artikel von










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Was Google mit den Links macht, kann keiner beeinflussen. Da viele Social media Links nutzen, käme eine Abwertung denjenigen zu gute, die weniger darauf setzen.
Das neue Tag ist natürlich der “Hit”! Da hat sich Google ja echt mal wieder was ausgedacht!
Schauen wie einfach, was passieren wird.
Auf was werde ich in Zukunft achten?
Unique Content?
Wäre das nicht sowieso erstrebenswert?
Schlimm wäre es erst jetzt darauf zu achten oder liege ich da falsch?
(zumindest im Idealfall, wenn man es denn 100%ig ernst nehmen würde)
Es Grüßt
Tobias
Allerdings, Unique Content ist eigentlich selbstverständlich. Nur war es bisher eben nicht bei den Artikelbeschreibungen üblich.
Ich hoffe das Unique Content immer wichtiger wird, damit meine viele Arbeit nicht unnütz war. Sieht man sich allerdings mal den Index von Google an, zeigt sich ein anderes Bild (jede Menge duplicate content).
Hätte ich noch welch’ Haare, müsste ich sie mir jetzt alle ausreissen.
Ja, ich finde, wir sollten noch mehr Zeit mit dieser bahnbrechenden neverending Diskussion àla “wenn die Sonne scheint, ist es hell” verscheissen. Weil sonst könnten ja nur wesentlich weniger Leute immer wieder das selbe Nachgeplapperte und großteils egalwo geklaute oder abgeschaute als SEO, SMO, SMM, etc. verkaufen.
Unique Content ist das einzige was zählt und auch das einzige was wirklich einen Mehrwert erschafft. Und ebenfalls auch das Einzige was übrig bleiben wird, sobald wir uns von dem depperten PageRank-Denken befreit haben.
Nur weil SuMas derzeit noch nicht imstande sind das was sie auslesen, speichern und weiterverkaufen auch zu verstehen, ändert es trotzdem nichts daran, dass der herumentstandene zweckmäßige Ballast nachwievor nur ein Scheissdreck wert ist.
Um dies herauszufinden brauche ich keine “First Ladies”, die jede Zeile ausschliesslich gegen eMail-Formulare verkaufen und auch keine existenzialistische Jahrhundert-Diskussionen um es zu realisieren.
Würden alle auf diese Art aus dem gemeinsamen Topf nur nehmen und dann für eigene Suppe verkaufen, hätten wir nachwievor im besten Fall ein DARPA, aber kein offenes Netz.
Also ja, es ist offensichtlich – Unique Content ist das einzige was zählt und jetzt sparen wir uns diese unnötige Diskussion und schreiben lieber selbst welche!
Vielleicht mache ich mir einfach zu viele Gedanken und habe darum auch nicht mehr ausreichend Haare. Allerdings habe ich die Hoffnung, dass mir wieder Haar wachsen wenn ich genügend Unique Content schreibe.
Gut, mein Blog ist noch ziemlich neu und Dinge wie PageRanking etc. sind für mich eh noch Zukunftsmusik. Aber trotzdem: Sollte es nicht von Anfang an das oberste Ziel sein, seinen Lesern möglichst interessante Texte und Inhalte zu liefern?
Vielleicht ist es die Naivität eines Neulings, aber: Ich habe nicht vor, mich in meiner Schreibweise großartig den Bedürfnissen irgendwelcher Suchmaschinen anzupassen…
Das ist genau der richtige Weg. Damit rückt die Suchmaschinenoptimierung in der Hintergrund.