28
2010
Wie man Newsletter Marketing auf keinen Fall machen sollte
Wie effektiv das Marketing per Newsletter ist, wird sicherlich jeder von Euch wissen. Eine persönliche Anrede funktioniert dabei meistens sehr gut, allerdings eben nicht immer…
Ich bin bei diversen Newslettern eingetragen. Nicht nur bei fachlich orientierten, sondern auch bei einigen Onlineshops. So werde ich natürlich auch sehr oft mit regelmäßigen Newslettern der Onlineshops beglückt. Belästigt oder gar veräppelt fühle ich mich dabei äußerst selten, schließlich weiß ich als Online Marketer sehr genau, dass es ein sehr effektiver Marketing Kanal ist.
Um eine optimale Conversionsrate zu erzielen setzt man sich als Marketer dann auch mit Versandzeiten, Layout und besonders mit der Betreffszeile auseinander. Gerade die Betreffszeile entscheidet zum größten Teil über eine Öffnung oder den Papierkorb. Ist sie falsch gewählt oder uninteressant, wird der Kunde sie gnadenlos löschen. Um dies zu vermeiden wird gerne auf die persönliche Ansprache gesetzt. Schreibt man den Empfänger z.B. mit dieser Betreffszeile an
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dann ist die Chance größer, dass der Kunde sie auch öffnet. Zumindest wird der Kunde mehr dazu animiert als mit der Zeile
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In diesem speziellen Fall wurde genau nach diesem Prinzip gearbeitet. Besser gesagt man wollte mir als Kunden suggeriren, dass man mir persönlich das Angebot macht. Also hat man mir den Newsletter mit dem Betreff
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geschickt. Ok, ich bin nun mal beruflich vorbelastet, also schmunzelte ich natürlich darüber. Eigentlich fand ich die Idee gar nicht mal so schlecht. Allerdings wird jeder, der sich die Hose nicht mit der Kneifzange anzieht wissen vermuten, dass dieses Angebot eben nicht nur ihm gemacht wurde. So weit, so gut und sicherlich keinen Artikel wert. Interessanter wurde es dann aber eine Woche später. Dann bekamm ich nämlich wieder den wöchentlichen Newsletter und die Betreffszeile lautete wie folgt:
Briefbogen jetzt 5 % günstiger für Sie, Herr Petersen
Tja, und was in der darauf folgenden Woche kam, könnt Ihr Euch sicherlich denken, oder? Richtig, dort wurde mir persönlich dann der nächste Artikel 5 % vergünstigt angeboten. Die Woche darauf auch und danach ebenfalls, und danach usw. So kann das nix werden liebe Leute aus meinem ehemaligen Gewerbe. Da wäre Euer Fachgebiet das Drucken eines Flyers wahrscheinlich noch effektiver gewesen. Ich gehe mal nicht davon aus, dass hier ein erfahrener Online Marketer den Job gemacht hat. Falls doch, dann helfen ihm nur 2 Dinge: Entweder Schulung oder ein anderer Job.
Rock on…
Wie man Newsletter Marketing auf keinen Fall machen sollte
Donnerstag, Oktober 28th, 2010, 14:52Ähnliche Artikel
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Ein Artikel von










Okay, dass würde mich auch irgendwann nerven. Das ist genauso wie mit der richtigen Überschrift für einen Artikel. Man sollte sich jedesmal aufs neue damit auseinander setzen.
Die Namensnennung ist ein Schlüsselreiz, der Aufmerksamkeit erzeugt. Das wirkt nur, solange der Reiz sparsam eingesetzt wird. Wenn’s überall flackert und blinkt, UND NUR NOCH GROSSBUCHSTABEN SIE ANSCHREIEN, HERR PETERSEN!!!!!!!!!!!!!!!!… erzeugt das Druck (den Kunden gar nicht mögen) oder Verwirrung (the confused mind says “no”) oder legt eine unsichere Marktposition offen (auch kein gutes Zeichen). In jedem Fall ist Übertreibung kontraproduktiv und wie so oft “Fingerspitzengefühl” der entscheidende Faktor.