30
2010
Studie – Beeinflussung im Social Media
Einen besseren Titel konnte ich für dieses Ebook irgendwie nicht finden. In dieser Studie geht es um die Macht der Influencer im Social Media.
Wir kennen sie alle irgendwie. Kaum postet einer dieser Influencer irgendwas in seinem Blog oder Twitter, dann wird es wie selbstverständlich getwittert. Dabei spielt es oft noch nicht mal eine Rolle ob der Post gut war oder nicht. Wer es geschafft hat zu diesen Influencern zu gehören, der wird wahr und ernst genommen. Bei manchen erscheinen mir die Meldungen schon fast wie ein Gesetz.
Blogger Mamfred (fiktiver Name) hat gesagt, dass Blog sowieso dummes Zeug erzählt.
Es wird einige geben, die diesen Post für bahre Münze nehmen und ihn bedenkenlos retweeten. Im Social Media ist also ein ähnliches Phänomen zu erkennen, wie in den klassischen Medien. Auch dort wird jemand schnell mal als schuldig hingestellt, obwohl eben diese erst noch vor Gericht belegt werden muss. Wer als Influencer etwas im Netz veröffentlicht muss wissen welche Macht er hat und sie sorgsam einsetzen, ansonsten ist schnell mal eine Existenz bzw. Reputation zerstört.
Was macht einen Influencer aus?
Brian Solis gehört auch zu eben diesen Influencern und hat in Zusammenarbeit mit Vocus eine Studie durchgeführt in der es um gerade diese Macht der Influencer geht. Herausgekommen sind dabei einige Ergebnisse die sehr deutlich belegen, dass es ohne diese Influencer sehr viel schwieriger ist im Social Media erfolgreich zu sein. Hat man sich einer dieser Global geschnappt und er tweetet, bloggt oder liked etwas einer Marke, dann steht einem viralen Effekt eben nicht mehr so viel im Wege. Ein paar Grafiken möchte ich Euch vorab schon mal zeigen, schließlich bin ich auf Eure Meinung gespannt.
Welche Dinge sind wichtig für Einfluss im Social Media?

Nach welchen Kriterien wäre eine Social Media Aktion für dich erfolgreich?

Würdest du Influencer dafür bezahlen?

Ich denke, dass sogar diese 3 Grafiken schon einiges verdeutlichen. Ohne ein “wichtiges” Social Media Profil ist der Erfolg wohl ungleich schwieriger zu erreichen. Wer jetzt dann ein wenig nervös geworden ist und sogleich nach Influencern suchen möchte, dem sei gesagt, dass die besten Influencer meistens die unbekannteren sind. Kleine, aber eben feine Blogger und Twitterer sorgen oft viel besser für Erfolge als die allgemein bekannten. Meine Erfahrungen haben das bereits mehrfach bestätigt.
Hier geht es zum direkten Download der Studie.
Studie – Beeinflussung im Social Media
Donnerstag, September 30th, 2010, 10:19Ähnliche Artikel
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Ein Artikel von







Hallo Stefan,
beantwortet nur zum Teil die Frage darauf, was einen zum Influencer in Social Media macht: Follower, Follower Ratio, Anzahl der Profile, höheres Management oder CEO.
Überrascht mich persönlich nicht. Bestätigt leider genau die Aktivitäten, die ich kritisiere. Muss ich umdenken? Lassen sich Menschen so einfach beeinflussen?
Werde mir das mal genauer durchlesen, vielleicht finde ich noch mehr.
Klar, aber für mich ist die Antwort aus der Studie eher eine Bestätigung aus meinen Erfahrungen. Kleine “Influencer” haben meiner Meinung nach den größten Einfluss, weil man ihnen sehr genau zuhört.
[...] Ashton Kucher ist bekannt und hat deswegen jede Menge Follower bei twitter. Sein Einfluss ist aber gering – wer hätte das vermutet? Ist eben doch nicht so maßgeblich, was Ashton über Politik von sich gibt. Seine Nachrichten handeln dann doch meistens nur von Ashton… Das Thema Einfluss versus Popularität wird bei Mashable nochmals aufgegriffen, allerdings am Beispiel von Kim Kardashian, die hierzulande keiner Kennt, die Zahlen, bzw. der Traffic-Fluss ist trotzdem interessant. Trotzdem weiß man auch bei Mashable: die meisten Tweete produzieren keine Replies oder Retweets (Sorry Ashton…). Dazu schreibt auch noch mal das Basic Thinking Blog, eine Studie zu Beeinflussung allgeimein in Social Media gibts beim Social Media, SEO Bliues & Rock´n Roll Blog. [...]
[...] teilen interessante Inhalte immer häufiger mit ihrem eigenen sozialen Umfeld. Besonders sogenannte Social Media Influencer als Meinungsführer in themenspezifischen Netzwerken erzielen beachtliche [...]
Hallo,
guter Artikel. Zu eben diesem Thema hatte ich mir, angelehnt an den Solis-Report vom letzten Monat, auch so meine Gedanken gemacht ( ow.ly/9VQ7y). Hier muss man wohl zu dem Schluss kommen, dass sich ein echter Influencer nur über sein tatsächliches Verhalten relativ zum eigenen Kampagnen-Ziel identifizieren lässt. Quantitative Werte sind nicht mehr (aber immerhin) als wichtige Indizien.