30
2010
Whitepaper – Social Media in der Politik
Ich gehe nicht unbedingt davon aus, dass viele Politiker mein Blog lesen. Mit den sozialen Netzwerken haben die ja auch hier in Deutschland nicht gerade viel am Hut. Zeit also mal ein passendes Ebook zu diesem Thema vorzustellen.
Woran liegt es eigentlich, dass sich die Politiker viel zu wenig mit Social Media auseinandersetzen? Haben die Angst davor, dass ihnen die Macht aus den Händen gleitet? Für mich unverständlich. Wie soll man jemandem Macht nehmen, wenn er sie schon lange nicht mehr hat? Ok, lassen wir diese Phrasen und kommen zurück zum Thema. Wie die meisten anderen haben die Politiker einfach keine Ahnung wie und was sie im Social Media Bereich einsetzen könnnen.
SocialGo hat in diesem kleinen Ebook ein paar Ansätze parat, die ich jedem Politiker nur wärmstens ans Herz legen kann. Ruhig einmal durchlesen und ausprobieren. Vielleicht klappt es dann ja auch ein wenig besser mit der Nähe zum Volk.
Hier gehts zum Download.
Whitepaper – Social Media in der Politik
Montag, August 30th, 2010, 12:28Ähnliche Artikel
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Ein Artikel von










Also ich sehe das alles ein bissen kritisch, auch wenn sie sich damit beschäftigen würden hätte ich immer das Gefühl da sitzt eh nur eine Mitarbeiterin die Irgendwas über die Neuigkeiten der Welt erzählt…
Wenn es so ist kann ich mir genauso die Tagesnachrichten ansehen, da ich nichts über dessen Einstellung zu gewissen Themen lesen würde sondern auch nur das was jeder im TV sehen kann…!
@Rene: Da kannst du natürlich durchaus Recht haben. Zumindest würde der Politiker (vielleicht) etwas sensibilisierter werden, was die Meinung des Volkes angeht.
@Rene @Stefan
Habe das Whitepaper jetzt nicht gelesen, macht für mich keinen Unterschied. Auf den Politcamps in Berlin kann man sich die Realität anschauen. Da prallen unterschiedliche Kulturen aufeinander.
Auf dem BarCamp Kiel hat das die Diskussion über Politik im Netz wieder gezeigt. Die politisch Aktiven werfen den Onlinern vor, dass Demokratie kein Online-Shop ist. Die Onliner werden den politisch Aktiven vor, dass sie in den Parteien zu wenig verändern.
Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Persönliche Motive werden mit den tatsächlichen Zielen verwechselt. Ein Beispiel ist der sehr kleine Ortsverband einer Partei. Der Vorsitzende macht die Webseite in seiner Freizeit mit Frontpage. Kein Social Media, schlechtes Design, vielleicht sogar schwache Inhalte.
Aber was hat der politisch Aktive in einer kleinen Gemeinde mit der Bundespartei in Berlin zu tun? Dazwischen liegen Welten, die viele Onliner gar nicht verstehen wollen. Es führt ihren Anspruch von Social Media ad absurdum, dass alles einfacher und besser wird. Wird es aber nicht.
#bkit73
Klar kann Social Media nicht die Politik verbessern, zumindest nicht direkt. Auch hier liegt der große Vorteil viel mehr in der direkten Diskussion und einem (hoffentlich) offenem Ohr für das Volk. Vielleicht werden so gerade darum die wirklich wichtigen Anliegen an die Politiker heran getragen. Social Media kann nicht alles verbessern, es wird aber das meiste verändern.