15
2010
Die 7 Geheimnisse der Social Media Conversion
Die Überschrift ist natürlich etwas plakativ, denn es gibt bekannterweise kein Patentrezept. Dennoch ist diese Infografik mit den umfassenden Erklärungen nicht falsch. Wer also eine kleine Guideline für den Social Media Bereich haben möchte, dem könnte der Artikel eine große Hilfe sein.
Oli Gardner heißt der gute Mann, der sich der Social Media Conversion angenommen hat. Typischerweise wurde der Artikel natürlich gleich als die 7 Geheimnisse veröffentlicht. Die amerikanischen, oder in diesem Fall kanadischen Blogger sind da halt um einiges befreiter als wir. Egal ob der Titel nun übertreiben sein mag, oder nicht. Ich halte seine 7 goldenen Regeln für grundsätzlich richtig und stellen damit einen guten Guide dar.
Nutze eine Landingpage
Sicherlich ist diese erste Regel nicht gerade neu, stellt aber in den Augen vom Autor wohl die wichtigste Regel dar. Natürlich setzen auch wir Marketer in unseren Versuchen gerne und oft Landingpages ein. Allerdings ist der Ansatz und die Vorgehensweise von Oli um einiges mehr auf die Landingpage fokussiert. Das zeigt dann auch gleich seine zweite Regel.
Jedem Social Media Tool eine eigene Landingpage
Ich gebe zu, dass ich in diese Richtung noch gar nicht gedacht habe. Je länger ich aber drübe nachdenke, umso mehr gefällt mir der Gedanke. Warum nicht spezielle Landingpages für das jeweilige Network erstellen? So kann jeder Besucher auch direkter angesprochen werden. Darum variiert er auch die jeweiligen Ansprachen an die Besucher.
Zeige Deinen Erfolg
Auch hier sind die Kanadier etwas offensiver als wir. Man zeigt mit stolz geschweltter Brust wie viele User bereits getwittert, gevotet oder geliked haben. Wir tun uns dagegen nach wie vor schwer mit Selbstlob. Vielleicht wird es Zeit die Erfolge zu zeigen? So springen sicherlich auch einige andere mehr auf den Zug auf.
Vereinfache das Teilen im Social Web
Diese Regel sollte auch hier in Deutschland selbstverständlich sein. Natürlich ist es sozusagen eine Pflichtaufgabe für ein möglichst einfaches Teilen des Angebotes zu sorgen. Leider wird das aber auch sehr oft nur fahrlässig gehandhabt. Spread the Word muss eben einfach und schnell gehen!
Verkürze das Formular
Klar, um Leads wie Mailadressen zu generieren sind Angaben zum Geschlecht, Alter usw. meist sehr hinderlich. Hier gibt der Autor aber den klaren Tipp, eben tatsächlich nur die Mailadresse als Feld im Formular anzugeben. Das erhöht sicherlich die Leads, macht eine spätere Selektion aber leider umso schwieriger. Da bin ich eher der Typ, der gerne noch den Namen und das Geschlecht hätte. Weiter wird dringend auf ein nützliches Give-away wie ein Ebook oder sonstiges hingewiesen. Gratis Downloads oder Gewinnspiele erhöhen natürlich massiv die Konversionsraten.
Zeige dem User Alternativen
Auch diese Regel sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ist ein Besucher erst einmal auf einer Landingpage, dann ist er nicht immer bereit auch zu konvertieren. Gibt man dem potentiellen User aber noch zusätzliche Möglichkeiten wie z.B. bei Twitter zu folgen, dann bekommt man ihn wenigstens so noch in den Kreis der Kunden.
Bedanke Dich auf einer Extraseite
Ok, diese Regel meint der gute Mann eigentlich anders, aber für mich ist das die wichtige Erkenntnis. Hat man einen Besucher dazu gebracht sich z.B. in einen Newsletter einzutragen, dann kann eine spezielle Landingpage mit einem herzlichen Dankeschön einiges bringen. Hier wäre der Hinweis auf ein Angebot ein guter Ansatz. Im Prinzip nichts anderes als Cross Selling im Onlineshop. Als weiteren Tipp verweist der Autor natürlich noch gerne auf den Service von Flowtown, die mit einer optimalen Integration von Social Media und Mail werden. Da ich diesen Service aber nicht beurteilen kann, werde ich hier auch keine Stellung zu abgeben können.

Insgesamt kann ich diese 7 goldenen Regeln durchaus unterstreichen, auch wenn sie natürlich nicht zwingend zum Erfolg führen werden. Was nützen schon die besten Regeln, wenn das Produkt einfach nicht interessant ist?
Rock on…
Die 7 Geheimnisse der Social Media Conversion
Dienstag, Juni 15th, 2010, 12:15Ähnliche Artikel
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Ein Artikel von










Sehr schöner Artikel, der vieles, das ich immer wieder betone, aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, was der Sache aber durchaus dient.
Offensichtlich haben hier im deutschsprachigen Raum noch lange nicht alle Blogger diese Zusammenhänge erkannt und wenn doch, dann lange noch nicht umgesetzt.
Herzliche Grüße Jürgen Schnick