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Feb 2

Die Frechheiten der Personensuchmaschinen

Veröffentlicht am Dienstag, Februar 2, 2010 von Stefan in Social Media
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Klar, diese Tools gehören auch für mich auch zu denen, die mir Angst machen. Nahezu jeder noch so belanglose Post wird registriert und mit meinem Namen in Verbindung gebracht. Jetzt hat sich noch ein neues Tool zu diesen Überwachungstools hinzugesellt und lässt einem wieder keine Möglichkeit einzugreifen.

LogoWebMiiSmallWebMii verfolgt dabei einen ähnlichen Ansatz wie die bereist bekannten Personen Suchmaschinen 123People oder Yasni. Es werden unterschiedliche Suchmaschinen nach dem eingegebenen Namen durchsucht und diese dann strukturiert auf einer Seite übersichtlich dargestellt. Genau das ist natürlich auch der Grund warum diese Personensuchmaschinnen immer wieder Kritik weit von sich weisen. Sämtliche Informationen stehen schliesslich schon längst im Netz und werden nur zusammengetragen. Dabei wird nur zu gerne vergessen, dass eben lange nicht alle Informationen überhaupt relevant zu dem Ergebnis sind.

Was macht denn zum Beispiel ein Hans Müller wenn sein Namensvetter permanent sinnloses Zeug von sich gibt? Der einzige Vorteil den eben dieser Name hat ist, dass kaum nachzuvollziehen ist welcher Hans Müller nun was von sich gegeben hat. Wer jetzt aber wirklich genau wissen will, was man alles über den eigenen Namen finden kann, der wird alle bekannten Personensuchmaschinen durchforsten müssen. Nur Einfluss kann er schwer auf die eigenen Daten nehmen, zumindest meistens nicht kostenlos.

Personensuchmaschine – Yasni

Yasni ist eines dieser Tools welches sich möglichst viele Daten greift um sie dann auf der eigenen Seite darzustellen. Natürlich steckt dahinter keine böse Absicht dahinter, schliesslich sind all diese Informationen frei im Netz zugänglich. Neuerdings geht Yasni sogar den Weg und verurteilt die Philosophie von Facebook. Im selben Artikel wird dann nebenbei auf den erhältlichen Premium Account von Yasni hingewiesen. Mit diesem kann man dann die eigenen Daten auf Yasni beeinflussen und die eigene Online Reputation richtig darstellen. Für mich stellt dieses Angebot eine absolute Frechheit dar. Das mindeste was dieses Tool leisten muss ist, dass man die eigenen Daten kostenlos beeinflussen kann.

Personensuchmaschine – 123People

Auch dieser Service geht richtig frech mit unseren eigenen Daten um. Hier wird einem so gut wie gar nichts angeboten um die eigene Online Reputation zu beeinflussen. Wenn man denn unbedingt seine eigenen Ruf verbessern möchte, dann kann man auf professionelle Dienstleister zurückgreifen. Die kosten zwar Geld, aber das ist dann eben nicht mehr das Problem von 123People.

Online Reputation – MyOnId

Dieser Service ist zwar keine Personensuchmaschine, passt aber wohl gerade deshalb sehr gut in diesen Artikel. Hier kann man nämlich selbst sehr genau auswählen welche Informationen zu der eigenen Person gehören und welche nicht. Warum dieser Service von den Personensuchmaschinen nicht angeboten wird erschliesst sich mir natürlich überhaupt nicht, dabei wäre das doch gerade ein großer Vorteil gegenüber allen anderen. MyOn-ID macht auf jeden Fall einen richtig guten Job und ist dazu sogar noch kostenlos. Wer seine Online Reputation verbessern will, oder richtig dargestellt wissen will, der sollte sich diesen Service auf jeden Fall genauer anschauen. Für mich ist es das Tool mit den besten Möglichkeiten.

Fazit

Es ist schon richtig dreist was ein paar Services mit unseren eigenen Daten anstellen, oder? Da werden fleissig ungefragt Daten gesammelt und diese dann einem Namen zugewiesen. Im realen Leben kommt das der üblen Nachrede gleich. Hier im Netz werden wir von diesen Datenkraken sogar noch dazu aufgefordert dafür zu bezahlen. Wer dann keine Lösung für das Löschen der eigenen Daten gefunden hat, der sieht vielleicht sogar keinen anderen Ausweg.

Wie ist denn Eure Meinung dazu? Wird zu Recht Geld dafür verlangt oder nicht?

Rock on…

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Bring on the comments

  1. fschuetzNo Gravatar sagt:

    Ähhmmm…kurze Frage an den Autor:

    Haben Sie sich Yasni mal angeschaut, bevor der Artikel verfasst wurde? Wie kommen Sie darauf, dass man bei Yasni nicht selbst auswählen kann, welche Informationen zu der eigenen Person gehören und welche nicht!?!

    Natürlich kann man das! Wie sollte man sonst ernsthaftes Online Reputation Management betreiben, seinen Ruf pflegen und sich von Namensvettern abgrenzen können?

    Das alles kann man mit Yasni, mit einem kostenlosen(!) Profil! Unser Premium-Angebot ist lediglich ein zusätzlicher Service für Personen, die ihr Profil auf bestimmte Suchbegriffe optimieren möchten…ich wiederhole: Den eigenen Namen monitoren, Profil anlegen, Suchergebnisse zuordnen, Ruf managen…alles kostenlos!

    Ich verstehe auch nicht ganz, was unser Statement zu der Facebook-Philosophie mit diesem Thema zu tun hat…
    ;-)

    Lust, unseren Premium-Account mal kostenlos zu testen? Ich bin mir sicher, dass Sie dann schon nach kurzer Zeit den Unterschied zu Angeboten wie myonid (geringe Reichweite!) oder 123people (keine Profile, also kann man dort auch keine Sucheregnisse zuordnen!) feststellen werden…

    Viele Grüße vom Yasni-Team,
    Florian Schütz

  2. AndreasNo Gravatar sagt:

    Tja, diese Personensuchmaschinen, sind schon so ein Fall für sich. Ich achte selber darauf, wo und wie ich meine Daten preisgebe. Das fängt schon beim Impressum an, welches nicht indexiert wird.
    Wer StayFriends, Xing oder gar öffentliche Amazon Wunschlisten nutzt, landet umgehend mit diesen Daten bei Yasni&Co. So viel ich weiß, sind diese Personensuchmaschinen mittlerweile auch in den Fokus von Datenschützer gerückt. Da wird also über kurz oder lang etwas passieren (müssen). Es kann ja auch nicht sein, das man so viel Theater bei der IP Speicherung macht, aber diese Art von Datensammlung übersieht.

    Gruß,
    Andreas

  3. StefanNo Gravatar sagt:

    @fschuetz
    Natürlich habe ich mir Ysni genauer angesehen. Mir geht es auch nicht darum, dass man die Ergebnisse zum eigenen Profil zuordnen kann, sondern dass eine bessere Reputation durch einen Premium Account erkauft werden kann.
    Wenn man sich selbst eine gute Reputation im Netz erarbeitet hat, dann kann meiner Meinung nach auch kein Dienst, der meinen Content darstellt, damit dann auch noch Geld verdienen. Wie weit soll das denn in Zukunft gehen? Sollen wir Privatleute in Zukunft Adwords Anzeigen schalten für unser persönliches Ranking bei Google? Die Reichweite ist zumindest für mich dann ebenso nebensächlich.
    @Andreas: Genauso sehe ich das auch. Diese Art Diskussion ist längst überfällig

  4. @Stefan
    Ich sehe das nicht so, dass eine bessere Repuatation durch Yasni Premium “erkauft” werden kann. Wie soll das denn konkret gehen? Die Suchergebnisse zum Namen bleiben doch die gleichen…man kann durch Premium nichts faken oder aus dem Netz löschen.

    Mit Yasni Premium hat man “lediglich” Funktionen, um mit dem eigenen Profil zu bestimmten Begriffen besser gefunden zu werden. So kann man zusätzliche Aufmerksamkeit für seine Person, seine Fähigkeiten oder seine Angebote schaffen.

    Wenn man z.B. bei Yasni nach “Marketing Frankfurt” sucht, dann werden dazu passende Personen angezeigt. Warum sollte das für einen Einzelunternehmer oder Freelancer nicht interessant sein? Da haben wir bisher unter unseren Premium-Nutzern wirklich deutlich andere Erfahrungen gemacht…

  5. PelleNo Gravatar sagt:

    Ganz meine Rede. Hoffentlich schmeisst Google die ganzen Scraper bald mal raus. Hat ja bei yigg auch ganz gut geklappt :-) Lesetipp: http://www.unglaesern.de/

  6. BiancaNo Gravatar sagt:

    Meinen Namen gibt es zwar nicht allzu häufig allerdings lege ich großen Wert auf meine Online-Reputation. Und da ist neben XING, Google und Yasni an nächster Stelle. Bei Letzerem gebe ich so oft es geht an, welche Suchergebnisse auf meine Person zutreffen. Nicht zu vergessen, dass Bekannte auch noch bewerten können, ob der Eintrag “glaubwürdig” ist. Für mich persönlich definitiv ein Vorteil.

    Wie es allerdings bei Leuten aussieht, die sich keine Gedanken darum machen, wie sie im Netz dargestellt werden bzw. sich darstellen, kann der Schuss natürlich erheblich nach hinten losgehen. Da halte ich Aufklärung für sehr sinnvoll, jedoch nicht die Suche eines Schuldigen beim Anbieter selbst.

  7. SteffenNo Gravatar sagt:

    @Stefan: “Sollen wir Privatleute in Zukunft Adwords Anzeigen schalten für unser persönliches Ranking bei Google?”

    Genau das ist beim MyOnid-PremiumAccount einer der beworbenen Bestandteile. Lustig – nicht?

    Bei Yasni muss man fürs Reputationsmanagement (inkl. Personen, die das Profil dann auch sehen) genauso wenig was zahlen wie bei Google um in der Ergebnisliste aufzutauchen oder um im Telefonbuch gelistet zu sein. Man KANN lediglich etwas auffälliger daher kommen …

  8. StefanNo Gravatar sagt:

    @Florian Schütz: Klasse finde ich schon mal, dass du die Kommunikation suchst und aus deiner Sicht sachlich argumentierst. Allerdings bleibe ich nach wie vor der Meinung, dass sich nicht der User um die richtige Darstellung auf diversen Seiten kümmern muss. Wenn von diesen Suchmaschinen noch 10 weitere folgen, dann wird es irgendwann extrem schwierig.
    Natürlich ist ein Ranking für bestimmte Keywords interessant, aber wie gesagt, so eine Art Ranking liesse sich auch durch Automatismen wie z.B. PostRank realisieren.

    @Bianca: Du hast natürlich auf eine Art Recht. Jeder sollte sich selbst um seine Online Reputation kümmern und es ist natürlich auch seine eigene Aufgabe. Aufklärung ist sicher ein wichtiger Schritt, doch selbst die Social Media Power User sind damit schon überlastet. Die Lösung ist wie so oft ein einfaches Handling ohne Barrieren wie Accounts oder aufwändiges Optimieren.

  9. Social comments and analytics for this post…

    This post was mentioned on Twitter by Printmonster: Die Frechheiten der Personensuchmaschinen http://goo.gl/fb/3Zpn…

  10. Und ob das eine Frechheit ist, dass diese “Dienstleister” unsere Daten sammeln und damit ihr tägliches Brot verdienen.

    Auch ich habe bei Yasni ein Profil, um wenigstens das Schlimmste zu vermeiden und die Daten, die mich und meinen Namen betreffen zusammenzuhalten.

    Trotzdem gibt es noch genug andere, die den gleichen Namen haben. Der- oder diejenigen haben aber kein Profil – und daraus mache ich ihnen nicht mal einen Vorwurf, sollen sie das Internet nutzen wie sie es für richtig halten.

    Also immer wenn nach meinem Namen gesucht wird, dem werden auch diese unpassenden Beiträge angezeigt. Das will ich nicht, und auch schon gar nicht dafür bezahlen.

    In regelmässigen Abständen erhalte ich Newsletter mit den Beiträgen, die zu meinem Namen passen und ich kann sie meinem Profil zuordnen. Und was ist mit denen, die nicht passen? Genau, ich kann sie gegen Geld von einem professionellen Dienstleister entfernen lassen, denn Yasni kann sie nicht entfernen!

    SO EIN BULLSHIT!!!!

    Es muss gehen, die gefunden Einträge zu entfernen, wenn ich das per Klick anfordere! Kann nicht entfernt werden? Und ob! Dann muss eben eine Blacklist gegenprüfen und die Daten gegebenenfalls ausblenden! Auch ich hatte Kontakt zum Support und es wurde mir mitgeteilt, es wäre technisch nicht machbar!

    HIER SAG ICH EUCH NOCHMAL WIE ES GEHT:

    Das gezeigte Ergebnis ist immer gleich. Berechnet daraus einen Hashkey und setzt den auf MEINE Blackliste zu MEINEM Profil. Na, klingelts?! Richtig, bei jedem Aufruf schnell den Hashkey berechnen und vergleichen, ob der geblacklisted ist. Wenn ja, einfach mal nicht anzeigen.

    Und wenn die Datensammelwut kein Ende nimmt, liebe Leser, dann stellt doch einfach mal der Polizei – und das geht auch online – eine Anzeige wegen Rufmord, übler Nachrede, oder beauftragt einen Anwalt mit einer saftigen Unterlassungsanzeige.

    @Yasni: Das kostet nichts? Doch meine Zeit und meine Nerven!

  11. Chris sagt:

    Grundsätzlich habe ich kein Problem mit den Diensten. Ich finde es aber befremdlich, dass es keine Möglichkeit gibt meine Daten komplett bei denen zu entfernen. Wenn dann noch das in meinen Augen Blackhat SEO dazukkommt habe ich echt ein Problem mit denen.

    MyONID ist ja da die lobenswerte Ausnahme. Es geht also auch anders, als es Yasni & Co machen.

    This comment was originally posted on t3n News

  12. Hallo Herr Hedermann, leider im Fall von 123people gleich zwei Fehler in einem kurzen Absatz:

    - 123people stellt keine Profile zusammen. Was Sie als solches bezeichnen, ist lediglich die strukturierte Darstellung der Echtzeitsuche nach namensbezogenen Informationen. Diese Informationen können natürlich von mehreren unterschiedlichen Personen stammen.
    - Einzelne Links werden vom 123people Support natürlich gerne auf die Blacklist gesetzt – ein einfaches Mail über das Web-Formular reicht.

    Eine genauere Recherche würde viele Missverständnisse vermeiden …

    This comment was originally posted on t3n News

  13. Jan sagt:

    In Social Networks etc. hat man ja selbst in der Hand welche Informationen man von sich preisgeben möchte. Wenn dort brisante Daten veröffentlich werden, die dann bei Personensuchmaschinen auftauchen, dann sollte man sich darüber nicht wundern.

    Ich nutze selbst eigentlich keine Personensuchmaschinen, aber finde sie auch nicht bedenklich o.ä.

    This comment was originally posted on t3n News

  14. Falk Hedemann sagt:

    Hallo Herr Lehner,

    rein technisch gesehen mag es stimmen, dass 123people keine Profile erstellt. Doch wenn personenbezogene Daten in Echtzeit zu einer Struktur aggregiert werden, wie man typischerweise in Profilen vorfindet, dann wird subjektiv der Eindruck erweckt, es handle sich dabei um Profile.

    Und was die Blacklist angeht: Ich fürchte Ihr Support wäre sehr schnell überfordert, wenn nun alle internetaktiven Nutzer für jeden Link den sie löschen lassen möchten eine E-Mail schreiben würden. Das ginge für beide Seiten doch deutlich einfacher.

    Vielleicht wäre es hier ein gute Idee die Abläufe etwas transparenter und benutzerfreundlicher zu machen, so dass sie ohne große Recherche verstanden werden. Das wäre dann ein Service.

    This comment was originally posted on t3n News

  15. weber2.0 sagt:

    Wo ist denn bitte der Unterschied zwischem dem Reputation Defender und dem MyOnid-Ruflotsen?

    Wenn man im Netz unvorsichtig ist, dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn diese Informationen bei Google und CO. gefunden werden. Und wenn Yasni etc. Informationen einfach so aus dem Netz löschen würden bzw. könnten, dann käme das doch einer Zensur gleich! Und Zensur im Netz ist doch wirklich nicht erwünscht, oder?

    Online Reputation bedeutet doch nicht, dass ungewünschte Sachen einfach auf Knopfdruck gelöscht werden können, oder? Wer was gelöscht haben will, der soll dann halt auch für zahlen…

    Ich persönlich bin der Meinung, dass man eher versuchen sollte, eventuell negatives im Netz mit positiven Beiträgen zu überdecken. Dazu reicht ein regelmäßiges Monitoring sowie ein kostenloses Profil und man braucht keinen Ruflotsen…
    ;-)

    This comment was originally posted on t3n News

  16. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von myON-ID Media GmbH, Mario Grobholz, Stefan, Stefan, Der nette SEO und anderen erwähnt. Der nette SEO sagte: RT: @arzt: RT @flexiblesbuero: Die Frechheiten der Personensuchmaschinen: http://short.to/15k7d #privacy [...]

  17. Hallo Herr Hedemann,
    unser Support hat aktuell kein Problem, die Blacklisting-Anfragen aus derzeit 10 Ländern und in sieben Sprachen und aus einem monatlichen Traffic jenseits der 35 Millionen Visitors zeitnah zu bewältigen. Auch daran ist zu erkennen, wie positiv das Gros der Internet-Nutzer offensichtlich dem Service von 123people gegenüber steht.

    Wir haben bereits jede Menge Ideen gewälzt, die unseren Usern einen noch einfacheren Ablauf beim Blacklisting bieten. In Abwägung aller Faktoren ist die derzeit von uns bevorzugte Variante via E-Mail aber nach wie vor die beste für alle Seiten. Aber natürlich bin ich für konkrete Vorschläge dankbar, wie wir unser Service weiter verbessern können.

    This comment was originally posted on t3n News

  18. [...] Web-ideas.de ausführlicherweise, spricht den kritischen Aspekt an, da man in die Such-Ergebnisse bei WebMii nicht eingreifen kann, wie man es z.B. bei Yasni hat [...]

  19. Hans KolpakNo Gravatar sagt:

    Meines Wissens ist die Materie wesentlich lebensnaher als durch juristische Mittel darstellbar. Wer schaut schon durch ein Astloch, um das Panorama einer herrlichen Landschaft zu betrachten? Wer in einem 200-Seelen-Dorf lebt, setzt sich genauso der dorfinternen Kommuninaktion aus wie der Angehörige eines beliebigen Vereins oder einer Gruppe. Das Internet wurde zum Zwecke der Verlinkung und Vernetzung geschaffen.

    Wer würde schon eine Zivilklage vom Zaun brechen, weil er von einem Passanten in einer Fußgängerzone eine zehntel Sekunde lang intensiv im Vorbeigehen gemustert wird? Trotzdem gibt es solche Menschen mit Plattfüßen. Die fühlen sich laufend auf die Füße getreten. “Was guckst du? Willst du eine in die Fresse haben?” Oder ein anderer fragt: “Hasse ma en Euro?” Das ist Teil des Menschseins.

    Hans Kolpak
    Deutsche ZivilGesellschaft

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