Jun
5
2009

Mach das Beste aus 140 Zeichen

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Twitter wächst und wächst. Wenn ein Social Media Tool innerhalb eines Jahres um 3700 % wächst, dann muss man damit doch etwas gescheites anfangen können, oder nicht? Leider haben die meisten Benutzer nur nicht die Geduld sich damit auseinander zu setzen. Obwohl es mit ein paar Grundregeln schon nach ein paar Minuten Spass bringt und vielleicht dann auch erfolgreich wird.

Ich weiss gar nicht mehr wie lange mein erster Tweet her ist. Ich wusste auch überhaupt nicht was ich mit diesem Tool anfangen soll. Nun hatte ich mich angemeldet und verstand nur Bahnhof. Naja, probierst es halt mal aus. Gedacht und natürlich auch getan. Somit war mein erster Tweet dann so etwas sinnfreies wie “Hallo Twitterwelt”. Hat natürlich eh keiner gelesen, denn ich hatte ja noch keine Follower. Also wurde Twitter wieder beiseite gelegt und ein paar Monate später wieder hervorgekramt. Dieses mal habe ich Twitter dann mit einem RSS Feed von einer Webseite gefüttert. Funktionierte allerdings ebenso schlecht. Beim dritten Versuch habe ich mich dann damit intensiver auseinander gesetzt und Kontakte geknüpft. Siehe da, wer hätte es gedacht? Auf einmal funktioniert dieses Tool und bringt dazu auch noch eine Menge Spass.

Regeln für ein erfolgreiches Twittern

Ich mag keine Regeln und erfolgsversprechende schon gar nicht. Es gibt aber dennoch ein paar Dinge, die beim Twittern beachtet werden sollten wenn man selbst beachtet werden möchte. Ich bin natürlich keiner dieser Twitter Trainer und Coaches, die für Geld anderen Leuten beibringen wie man twittert. Wer schnell zu tausenden von Followern kommen will, der wendet sich an einen dieser Trainer, oder besorgt sich ein passendes Programm dafür. Ob von diesen tausenden Followern auch jemand die Tweets liest, ist eine ganz andere Frage. Jede dieser Tools, oder die selbsternannten Twitter Profis bauen ihre Follower durch den Follow Automatismus auf. Man folgt also möglichst vielen und das täglich. Dann wartet man ein wenig ab und wird selbst von denen verfolgt, weil sie jedem folgen der ihnen auch folgt.

So einfach ist es also tausende von Followern aufzubauen?

Ja und Nein. Wer nur eine grosse Zahl in seinem Profil haben möchte, dem ist damit sicher geholfen. Ob ein Twitterer aus Lampukistan dann auch Deine Tweets versteht liest, ist eine ganz andere Frage. Eine grosse Anzahl an Followern innerhalb von wenigen Wochen heisst für mich, dass der Twitterer entweder ein Prominenter ist, oder Twitter nicht verstanden hat. 

100 Follower können wertvoller sein als 10.000

Wenn Du 100 Follower aufgebaut hat, die sich auf jeden Tweet von Dir freuen, dann hast Du alles richtig gemacht. Die nächsten 100 kommen dann sehr schnell von selbst. Irgendwann werden es dann vielleicht 1.000 oder sogar 10.000 sein. Der grosse Unterschied ist hier aber, dass Deine Tweets auch gelesen werden und die Follower sogar Deine Webseite darum besuchen.

Hier ein paar Tipps, die für den Anfang hilfreich sein könnten.

  • Schweigen ist Gold – Tweete nur wenn Du auch etwas sagen hast
  • Retweete was Du magst – Jeder freut sich über einen RT. Sei nicht geizig damit.
  • Direct Messages – Sind für persönliche Nachrichten da. Die automatischen DM’s beim Followen liest sowieso keiner mehr. (Ich sollte meine auch endlich einmal abstellen). :-)
  • Empfehlungen – Nicht nur an einem #FollowFriday kann man Twitterer empfehlen.
  • Antworten – Sind noch wichtiger als ein normaler Tweet. Versuche schnell und präzise zu antworten.
  • Sei freundlich – Auch bei Twitter solltest Du Benehmen zeigen können.
  • Jedem eine Chance – Jeder hat eine Chance gefollowed zu werden. Wenn mich seine Tweets nerven bestelle ich sie einfach ab.
  • Organisation – Teile Deine Follower in Gruppen auf. Tools gibt es dafür genügend.
  • Weniger ist mehr – Nur weil man 140 Zeichen hat, braucht man sie nicht unbedingt ausnutzen. Ein Tweet kostet kein Geld wie eine SMS. Fasse Dich kurz und sei auf dem Punkt!
  • Kürze URL’s - Twitter kürzt die URL`s von Haus aus per TinyURL. Suche Dir einen besseren Dienst wie z.B. Bit.ly
  • Benutze Abkürzungen – Um einen Gemütszustand auszudrücken gibt es bestimmte Ausdrücke wie OMG oder LOL. Wenn Du dich selbst nicht daran störst, dann kannst Du sie auch ruhig selbst einsetzen.
  • Drücke Dich aus – Um mehr gelesen zu werden, ist es oft sehr hilfreich seine Tweets zu beschreiben. Bei einem Lesetipp kann der Tweet auch ruhig mit dem Wort Lesetipp: beginnen.
  • Vermeide Fremdwörter – Nicht dass Fremdwörter bei Twitter unerwünscht sind. Sie brauchen nur meistens einige Buchstaben mehr.
  • Benutze Zeichen statt Wörter – Anstatt “und” zu schreien reicht z.B. auch das Zeichen “&”
  • Schreibe Zahlen anstatt Zeichen - Zwölf ist schon ein kurzes Wort, 12 sind aber schon 3 Zeichen weniger
  • Folge interessanten Twitterern – aber nicht mir

Wer noch ein paar nützliche Tipps mehr hat, der darf jetzt fleissig Kommentare schreiben. Wäre doch gelacht, wenn wir den Artikel nicht gemeinsam vollständig bekommen, oder?

 

Rock on…

 

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Freitag, Juni 5th, 2009, 10:57


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