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2011
Notebooksbilliger hat nichts geahnt – Ja, ne is klar
Oha, da ist ja wieder was in Gange im Netz. Kaum hat ein Unternehmen mal eine Aktion gestartet, da geht sie auch schon wieder nach hinten los.
Es ist eigentlich fast wie immer. Ein Unternehmen denkt sich eine richtig clevere normale Social Media Kampagne aus und am Ende gibt´s den Shitstorm. Wer noch nicht weiß wovon ich rede dem gebe ich mal eine kurze Übersicht.
Notebooksbilliger wollte 1500 Touchpads direkt auf ihrer Facebook Fanpage für EUR 129,00 an den Mann bringen. Sinn der Übung war natürlich durch diesen Kampfpreis jede Menge neuer Fans zu generieren. Hat dann auch ganz gut geklappt, schließlich wurden innerhalb eines einzigen Tages 70.000 neue Fans generiert. Allfacebook liefert uns dazu die entsprechende Grafik.
Grafik: allfacebook.de
Da nun aber 1.300 Touchpads nicht für 70.000 Fans reichen, musste man sich etwas anderes überlegen und reagierte entsprechend. Tausende von verärgerten “Fans” ließen ihrem Frust jetzt nämlich freien Lauf in den Kommentaren. Die fielen dementsprechend meist sehr unfreundlich aus, wenn man es so bezeichnen kann. Positiv möchte ich an dieser Stelle bemerken, dass die Fans überhaupt kommentieren durften und anscheinend nichts gelöscht wurde.
Was ich persönlich jetzt mehr als zweifelhaft finde, ist die Aussage man habe das nicht voraussehen können. Bitte was? Ihr konntet nicht damit rechnen, dass so viele Fans in den Genuss des Schnäppchens kommen wollen? Habt Ihr die Aktion allein geplant, oder gab es dafür Social Media Fachleute? Die müssten Euch doch darauf vorbereitet haben was passieren kann und Ihr müsstet doch Eure Kunden, deren Bedürfnisse und den Markt kennen! Da bin ich ganz der selben Meinung wie Nico.
Ich hoffe nur, dass der Dienstleister für die Facebook Aktion jetzt nicht auch noch in Mitleidenschaft gezogen wird. Zumindest sollte man Spuren auf einen eventuellen Dienstleister aus den gelikten Seiten entnehmen, ansonsten werden vielleicht falsche Schlüsse gezogen.
Nun gilt es das Besate aus diesem Shitstom zu machen und das wird eine verdammt schwierige Aufgabe. Genau hier wird sich zeigen ob der entsprechende Social Media Berater weiß wie man die Kuh vom Eis holen kann. Zu behaupten man hätte es nicht ahnen können, ist auf jeden Fall der falsche Weg.
Notebooksbilliger hat nichts geahnt – Ja, ne is klar
Dienstag, September 6th, 2011, 13:05Ähnliche Artikel
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Ein Artikel von












Es waren/sind sogar nur 1.300 Touchpads, nicht 1.500.
Darüber gibt es unterschiedliche Meldungen. Beides ist zu wenig um nicht die Auswirkungen erkennen zu können.
nbb redet überall von 1.300 Stück. Aber du hast schon recht: man hätte es sich denken können und ich hätte die auch einfach in die normalen Shop gestellt, ohne großes Trara und wenn der Hype losgegangen wäre, wären die schon längst verkauft gewesen.
Wenn 1.300 Touchpads ausgelost wurden sind und das vorher feststand, dann kann sich doch jeder Fan denken, dass es ein Glücksspiel ist, so ein Touchpad zu bekommen. Da verstehe ich jetzt das Problem nicht wirklich.
Aus der Sicht des Fans gebe ich dir natürlich vollkommen recht. Die hätten ebenso ahnen müssen, dass sie eigentlich nur an einem Preisausschreiben teilnehmen.
Ist die Aktion wirklich so dumm? Wie viele von 70.000 Fans gehen wieder?
Und das was heute an medialer Aufmerksamkeit kommt ist unbezahlbar.
Worum es heute eigentlich ging haben die meisten nach kurzer Zeit vergessen – der Name aber bleibt haften.
Nein, die Aktion ist im Bezug auf die Werbewirksamkeit nicht dumm. Negative Werbung ist halt auch Werbung. Nur glaube ich nicht, dass die Aktion weniger erfolgreich gewesen wäre, wenn man ehrlicher kommuniziert hätte. Eben das halte ich für einen Fehler.
[...] die Blogbeiträge von Nico Lumma (“Mit dem HP TouchPad in die Scheisse stürmen”) und Stefan Petersen (“Notebooksbilliger hat nichts geahnt – Ja, ne is klar”).{lang: 'de'}Ähnliche [...]
[...] Seite anmelden und unter allen Anmeldungen entschied dann das Los. Aufgegriffen wurde das Thema auch auf dieser Seite, wobei ich dem Autor in zwei Punkten widersprechen möchte.. Zum einen war von Anfang an klar, dass [...]
Nodebooksbilliger ist schon seit längerem auf dem Markt ich finde es eher komisch, dass die nicht früher auf die Idee kamen. Tja so ist das leider, die Social Media Dienste sind für Firmen sehr interessant. Jugendliche hängen stunden vor Facebook ab, da sind viele Werbemöglichkeiten.