Jul
1
2010

ShopTab – Der eigenen Produkte in der Facebook Fanpage

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Im ersten Artikel über den eigenen Onlineshop in Facebook war ja noch jede Menge Unsicherheit vorhanden. Vor allem waren die Bedenken wegen der Rechtssicherheit sehr groß. Mit ShopTab sollten die dann auch ausgeräumt sein.

In Payvment konnte man seine eigenen Produkte komplett importieren und zum Kauf anbieten. Durch die direkte Möglichkeit in Facebook die Ware bezahlen zu können, war doch eine gewisse Skepsis der Händler vorhanden. Gerade durch die sich immer wieder ändernde Gesetzeslage haben sicherlich viele den Schritt erst gar nicht gewagt. Dazu war vielen die korrekte Einbindung der Widerrufsbelehrung zu undurchsichtig und auch zu gefährlich.

Mit ShopTab kann man ebenso seine Artikel in die Facebook Fanpage integrieren. Der Unterschied zu Payvment ist aber, dass man hier nicht direkt in Facebook kauft, sondern zum Shop geleitet wird. So ist die rechtliche Seite um einiges besser gelöst als bei Payvment. Ich habe das Tool natürlich gleich mal getestet. Hier ist mein erster Eindruck von dem Social Commerce Tool.

shoptabMedDie Registrierung ist denkbar einfach gehalten und mit ein paar Klicks erledigt. Auch die Integration auf der Facebook Fanpage ist wie üblich ein Kinderspiel. Damit die eigenen Produkte dann allerdings angezeigt werden, ist für alle 3  Accounts eine PayPal Identifizierung notwendig. Das ist meiner Meinung nach auch schon einer der großen Nachteile. Natürlich möchte man neue Kunden hinzugewinnen, aber das Erzwingen der Preisgabe von Zahlungsdaten mag ich so überhaupt nicht. Folgende Accounts stehen zur Verfügung:

  • Standard – 500 Produkte – 10 $ im Monat
  • Expanded – 1000 Produkte – 15 $ im Monat
  • Ultimate – 3000 Produkte – 20 $ im Monat

Als erstes hab ich natürlich versucht einen Datenfeed hochzuladen. Wie üblich wird eine CSV Datei verlangt, die ich nach deren Angaben erstellt habe. Das hat überhaupt nicht funktioniert und der Grund dafür wurde schnell klar. Momentan kann dieses Tool nämlich keinen HTML Quelltext verarbeiten und das ist genau das was viele Shops in der Beschreibung ausgeben. ShopTab kann nur einfachen Text ohne Formatierungen verarbeiten, ziemlich schwach wie ich finde.

Also habe ich einen Artikel per Hand angelegt um wenigstens das Layout und die Funktionen testen zu können. Das ging dann zwar recht schnell von der Hand, hat aber auch wieder einen Nachteil. Für europäische Shopbetreiber ist das Tool gar nicht nutzbar, denn die Angebote werden nur in Dollar ausgegeben. Update: Im Adminbereich kann man es auch auf Euro umstellen. Dennoch werden natürlich alle anderen Dinge in englisch angezeigt und das ist nicht umstellbar. Auch das ist ziemlich fahrlässig gelöst und in dieser Form auch nicht nachvollziehbar für mich. Ausgesehen hat das Testprodukt übrigens so.

shoptab-onlineshop-amazon

Der Anbieter dieses Tools hebt besonders das einfache Finden der Produkte und die Handhabung hervor. Das kann ich dann auch tatsächlich bestätigen, ansonsten scheuen die deutschen Shopbetreiber ziemlich in die Röhre.

Der Ansatz dieses Tools gefällt mir allerdings sehr gut. Ich denke, dass es für die meisten Shops sehr viel Sinn machen kann die Produkte auch bei Facebook zu zeigen. Wie sagt mein Chef immer so schön:

Wer Ware verkaufen will, der muss sie auch zeigen.

In diesem Sinne halte ich die Lösung für sehr sinnvoll und würde sie auch gerne einsetze. Nur in der jetzigen Version ist es für uns deutsche Shopbetreiber leider nicht praktikabel. Ich bin gespannt welche Lösungen da dann noch alle auf uns zukommen. In Maßen eingesetzt halte ich für einen guten Ansatz seine Produkte auch auf Facebook zu zeigen und Ihr?

Rock on…

ShopTab – Der eigenen Produkte in der Facebook Fanpage


Donnerstag, Juli 1st, 2010, 12:48


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