10
2010
Social Commerce – Worauf wartest du?
Das frage ich mich auch manchmal in Telefonaten, wenn der nächste Marketer über die steigenden Werbekosten jammert. Wir können es Social Media Marketing oder einfach nur Online Marketing nennen. Natürlich geht es am Ende des Tages immer um eines, nämlich Sales.
Unternehmen erkennen mehr und mehr die großen Chancen im Social Media Marketing. Budgets werden dafür zwar weniger zur Verfügung gestellt, aber man kommuniziert wird jedenfalls schon mal. Welche Strategie ein Unternehmen damit nun verfolgt ist dabei auch fast unerheblich. Letztendlich müssen die Unternehmen Geld verdienen und genau das wird auch immer in irgend einer Form erwartet, ob nun kurz,- mittel,- oder langfristig. Natürlich gibt es in den Unternehmen auch ganz klare Ziele wie die Monetarisierung der Facebook Fans oder Twitter Follower. Dabei braucht man auch kein schlechtes Gewissen haben, schließlich bekommt man nur Fans durch Leistung.
Warum also die große Scheu vor dem bösen Wort “Social Commerce”? Tritt hier ein ähnliches Phänomen auf wie die ewig diskutierte Frage ob Blogs Geld verdienen dürfen? Wer Leistung erbringt die Andere gerne in Anspruch nehmen, der braucht sich auch nicht für eine Bezahlung schämen. Ich glaube ja auch, dass dieses Problem nur darum auftaucht, weil man das Gefühl hat jemanden persönlich zu kennen. Sobald man regelmäßig ein Blog liest, oder die Links in den Tweets dankbar annimmt, glaubt man denjenigen tatsächlich zu kennen. Man gewöhnt sich sehr schnell an diese Gratis Leistungen die man in Anspruch nimmt. Irgendwann empfindet man sie sogar als normal und erwartet es von allen anderen auch. Ich glaube aber, dass wir einfach viel zu vieles vorraussetzen und viel zu wenig die Arbeit anderer schätzen.
Für Unternehmen gelten diese Ansätze natürlich genauso. Ein Unternehmen wie Apple würde niemals auf die Idee kommen ihre Preis zu senken, warum auch. Sie wissen sehr genau wie ihre Produkte geschätzt werden und sie würden wahrscheinlich sogar ein wenig im Ansehen sinken, wenn sie das Preisniveau einer Dose eines Windows PC hätten. In diesem Zusammenhang fällt mir auch immer wieder ein Werbespruch ein, den ich vor mehr als 20 Jahren gelesen habe. Der stand in einer Broschüre die ich zu der Zeit öfter gedruckt habe. In dieser Imagebroschüre präsentierte sich ein Hersteller von High-End Audio-Boxen. Der hat nämlich ganz offensiv folgenden Spruch abgegeben:
Wenn wir nicht mehr genug Geld verdienen, dann bauen wir nicht mehr Boxen, sondern wir erhöhen die Preise.
Die folgende Slideshow zeigt sehr schön, dass es so gut wie keinen Grund gibt Social Commerce aktiv zu betreiben. Wenn man als Unternehmen aktiv im Social Media Bereich tätig ist und seinen Kunden einen dementsprechenden Mehrwert bietet, dann darf dabei auch gerne der Umsatz steigen.
Social Commerce – Worauf wartest du?
Donnerstag, Juni 10th, 2010, 11:50Ähnliche Artikel
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Danke. Da sind noch mal erheblich mehr Themen drin, als ich auf dem Schirm hab. Mr.Fanning hat nun erstmal recht klein angefangen. Danke für alle Hilfe, Stefan, du bist mein Mentor.