18
2010
Süddeutsche durch Trigami Aktion in Erklärungsnot – Update
Ich halte es ähnlich wie mein werter Bloggerkollege Jan Tißler. Ich könnte sicherlich einige Artikel mehr schreiben, denn Trigami liefert mir durchaus viele Vorschläge. Warum man bei der Süddeutschen jetzt allerdings die Zusammenarbeit mit denen gekündigt hat, verstehe ich überhaupt nicht.
Vorab möchte ich natürlich erst einmal darauf hinweisen, dass dieses kein von Trigami bezahlter Artikel ist. Auch mir wurde dieses Advertorial angeboten. Allerdings habe ich mich ebenso wenig darauf beworben wie Jan. Bei mir lag der Grund allerdings wo anders. Ich habe mich daran gestört, dass ich über ein neues iPhone App berichten sollte welches ich kostenpflichtig downloaden sollte. Mir fehlte bei dieser Art von Marketing die, sagen wir mal, Konsequenz. Den genauen Wortlaut des Advertorials habe ich dabei nicht genau gelesen. Umso wichtiger, dass Jan sich das als PDF gespeichert hat.
Aus eigener Erfahrung kann ich allerdings auch einiges mit in diese Diskussion bringen. Ich habe selbst bei einer Aktion mit Trigami zusammengearbeitet. Bei dieser Aktion gab es eine ausführliche Erklärung über die einzelnen Werbeformen und den jeweiligen Unterschieden. In langen und ausführlichen Gesprächen wurde nochmals auf die Möglichkeiten und Unterschiede eingegangen. Bevor dann die Ausschreibung selbst live geschaltet wurde, gab es abermals eine Bitte zur Überprüfung.
Gerade bei einem Unternehmen wie der Süddeutschen Zeitung sollte das jetzt nicht passiert sein? Ich kann mir das nun wirklich nicht vorstellen. Was jetzt aber gemacht wird, ist den Schwarzen Peter auf ein kleines Unternehmen wie Trigami abzuschieben. Das ist mindestens genauso wenig kreativ wie die Kampagne selbst. Ihr solltet Euch was schämen!
Update: Oha, wie schnell sich doch Dinge ändern. Mit meiner Vermutung lag ich in diesem Falle wohl tatsächlich komplett falsch! Im Blog von Trigami ist jetzt zu lesen, dass die alleinige Schuld bei Trigami selbst liegt. Das hatte ich nun wirklich nicht erwartet. Dementsprechend ist jetzt der Schwarze Peter wohl zu Recht bei Trigami, denn nur dort wurden wohl die Fehler begangen. Sehr unglücklich gelaufen das Ganze.
Rock on…
Süddeutsche durch Trigami Aktion in Erklärungsnot – Update
Montag, Januar 18th, 2010, 13:28Ähnliche Artikel
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Ein Artikel von










Zu der Tatsache des kostenpflichtigen Downloads von Apps:
Leider hängen wir hier in Deutschland wieder mal sehr hinterher. Während es in den USA schon Aktions-Coupons für den kostenlosen Download von Apps gibt, müssen wir in Deutschland wohl noch ein paar Monate auf ein eigentlich selbstverständliches „Feature“ warten. Schade für jeden App-Programmierer, aber auch für Firmen wie Trigami.
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Michael Voelker, Stefan erwähnt. Stefan sagte: Süddeutsche durch Trigami Aktion in Erklärungsnot http://goo.gl/fb/8cL7 [...]
Ich habe Trigami schon gebucht und weiß daher, dass man verschiedene Arten von Werbung buchen kann. Ich hatte mich für freie Reviews entschieden. In dem Briefing, das ich selbst erstellt habe, stand nur drin, dass sich die Blogger das bitte mal ansehen und ihre Meinung dazu abgeben sollen. Eine feine Sache, hat gut geklappt.
Wenn man sich aber dazu entschließt, die Blogger nicht frei rezensieren zu lassen, sondern Lobeshymnen zu kaufen versucht, ist man selbst schuld, wenn’s blöd rüber kommt. Die Person, die das für die SZ gebucht hat, gehört geschimpft, nicht Trigami.
Nachtrag: Trigami nimmt es auf seine Kappe. Nun gut, dann kann man der SZ nur vorwerfen, der Agentur zu viel Vertrauen entgegengebracht zu haben …
[...] Uhr: Die Kritik von Stefan Petersen bezüglich der Spesen, die von den Bloggern zu bezahlen sind, ist berechtigt. Alle bestätigten [...]
Ich hatte mich auf diesen Beitag beworben, die 1,59 Euro hätte ich auch gerne ausgegeben, wenn ich im Gegenzug dafür Summe X bekommen hätte – das die “Werber” einen wohlwollenden Beitrag haben wollen ist doch klar und ich finde es auch nicht verwerflich, wenn natürlich Interna nach aussen dringen ist das unschön aber ich finde man sollte das ganze nun deswegen nicht in Frage stellen.
App-Gutschein-Codes werden trotzdem im deutschen App-Store noch vermisst…