10
2009
Vodafone – Wie ein einziger Tweet den Job kosten kann
Es sind doch genau diese Geschichten, die Social Media in der Unternehmenskommunikation am besten erklären. Einem Angestellten der Vodafone Ungarn ist ein Fehler unterlaufen als er auf einen Tweet von T-Mobile Ungarn antwortete.
Ich muß zugeben, dass ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen konnte, als ich den Artikel bei TheNextWeb las. Da ist man als Unternehmen schon so modern und kommuniziert offen über Twitter & Co. und dann ist das auch noch falsch. Überall sind jede Menge Guidelines für Unternehmen erhältlich wie man nach aussen hin kommunizieren sollte, doch auf alles kann man natürlich auch nicht vorbereitet sein.
So geschehen ist es dann letzte Woche als T-Mobile Ungarn ein paar Probleme mit ihrem Netz hatten und folgende Tweets veröffentlichten:
“Hungary´s T-Mobile network partly down, software to blame”
Im zweiten heisst es dann weiter:
“There will be an official statement (released) about the network problem. Please be patient!”
So weit, so gut. Muller Tamás hingegen konnte sich die Schadebfreude nicht verkneifen und retweetete blitzschnell:

Ins Deutsche übersetzt heisst das Ganze nicht anderes als:
Ok, ruf uns an!
RT @t-mobilehu Hungary´s T-Mobile network partly down, software to blame”
Klar, der gute Tamás wollte natürlich nur einen kleinen Spass machen und der ist ihm natürlich auch gelungen. Weniger Spaß hatte allerdings die Geschäftsführung der Vodafone. Die hat danach nämlich gleich öffentlich in einem Tweet um Entschuldigung gebeten. Natürlich wäre der gute Mitarbeiter nicht befugt gewesen und wollte nur die Hilfe von Vodafone anbieten, die im übrigen immer noch gilt.
Das Ende der Geschichte ist allerdings leider, dass Tamàs jetzt keinen Job mehr hat. So eine Reaktion kann ich wiederum überhaupt nicht nachvollziehen. Vielleicht hätte man das Ganze sogar sehr positiv für sich entscheiden können, wenn man nur ein wenig kreativer gwesen wäre.
Was haltet Ihr denn von dieser ganzen Aktion? Paradebeispiel wie man es nicht macht, oder einfach nur übertrieben?
Rock on…
Vodafone – Wie ein einziger Tweet den Job kosten kann
Donnerstag, Dezember 10th, 2009, 15:03Ähnliche Artikel
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Ein Artikel von










[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Stefan, Thomas Hutter erwähnt. Thomas Hutter sagte: RT @Printmonster: Vodafone – Wie ein einziger Tweet den Job kosten kann http://ow.ly/KBdF #vodafone #twitter [...]
autsch… nachvollziehen kann ich das auch nicht – etwas hart, oder!? eine abmahnung hätte ja gereicht…
Vodafone versteht Social Media nicht – zumindest das Management. Der Tweet von Tamás war vieleicht falsch, die Entschuldigung richtig, aber die Entlassung vollkommen Übertrieben -
Tja, so ist das mit scheinbar modernen Unternehmen.
Jetzt kann er ja an die Arbeitsagentur Tweeten das er einen Job braucht…
Mitarbeiter sind zum knechten da! wer nicht spurt, der fliegt!
Einfach nur übertrieben. Ich denke auch, da hätte man für alle Seiten etwas positives drauß machen können, aber nun gut, Menschen machen nunmal Fehler – durchaus auch die Geschäftsführung.
Okay, war jetzt vielleicht nicht so glücklich ausgewählt. Aber viel schlimmer finde ich, dass der Tweet fast alleine nach über 1 Woche immernoch auf deren Twitter-Profil zu sehen ist.
Und dafür jemanden feuern ist genauso übertrieben. Ich kenne das Verhältnis von Vodafone und T-Mobile nicht so genau, aber ich glaube der Spruch reißt keinen der beiden Seiten wirklich ein Bein aus.
Aber gut, beide Seiten haben keine Ahnung von Social Media, da ist die Reaktion nicht mehr ganz so verwunderlich.
Eben, ein wenig Humor gehört nun wirklich dazu. Ich kann mir diese Reaktion in Deutschland wirklich schwer vorstellen von den beiden Telkom Riesen
[...] oder vermeintlichen Fehlern ihrer Mitarbeiter. Wegen eines Tweets gefeuert zu werden, wie es einem Mitarbeiter von Vodafone in Ungarn passierte, erscheint uns überzogen. Nobody is perfect! und Aller Anfang ist [...]